Erasmus+-Hospitation in den Niederlanden: Neue Impulse für unsere Schule

Im Rahmen des Erasmus+-Programms hatte ich die Möglichkeit, zwei Grundschulen in den Niederlanden (Westdorpe und Terneuzen) zu besuchen und dort den Schulalltag sowie verschiedene Unterrichtskonzepte kennenzulernen. Besonders interessant waren die Einblicke in offene Lernsettings, das Lernen in jahrgangsgemischten Klassen und die Förderung selbstständigen Lernens.

Beide Schulen befinden sich in modernen, freundlich gestalteten Gebäuden mit hellen und offenen Lernräumen und vielfältigen Möglichkeiten zum gemeinsamen Arbeiten und Lernen. Es war inspirierend zu sehen, wie sehr eine ansprechende und gut ausgestattete Lernumgebung zu einem positiven Schulklima beitragen kann, in dem sich Kinder und Erwachsene wohlfühlen und motiviert arbeiten.

Ein wichtiger Bestandteil der Hospitation war der Austausch mit den niederländischen Lehrkräften. Gemeinsam haben wir über Unterricht, Inklusion, den Umgang mit Vielfalt sowie die Bedeutung demokratischer Werte im Schulleben gesprochen. Dabei wurde deutlich, dass Schulen in ganz Europa vor ähnlichen Herausforderungen stehen und voneinander lernen können.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Nutzung digitaler Medien im Unterricht. In Gesprächen mit den Kolleginnen und Kollegen haben wir auch kritisch diskutiert, wie digitale und analoge Lernformen sinnvoll miteinander verbunden werden können und welche Rahmenbedingungen Kinder für erfolgreiches Lernen benötigen.

Die Hospitation hat mir viele wertvolle Anregungen für die eigene Unterrichtspraxis gegeben. Gleichzeitig hat sie gezeigt, wie bereichernd der europäische Austausch ist und wie wichtig gemeinsame Werte wie Respekt, Vielfalt, Chancengerechtigkeit und demokratisches Miteinander für die Bildung unserer Kinder sind.

Ein herzlicher Dank geht an unsere niederländischen Partnerschulen für die offene Aufnahme und die inspirierende Zusammenarbeit.

Mai 2026, A. Böcking

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