Im Rahmen des Erasmus+-Programms hatte ich die Möglichkeit, eine Woche lang die Pažinimo medis Schule in Vilnius (Litauen) zu hospitieren und den dortigen Schulalltag kennenzulernen. Begleitet wurde ich dabei von unseren Klassentieren Oskar, Lori und Tipu aus der Jahrgangsstufe 1.
Als Sonderpädagogin lag mein besonderer Fokus auf der individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern sowie auf inklusiven Unterrichts- und Unterstützungsmöglichkeiten. Während meiner Hospitation erhielt ich Einblicke in verschiedene Jahrgangsstufen, begleitete unterschiedliche Lernangebote und tauschte mich mit den litauischen Lehrkräften über Differenzierung, Förderung und den Umgang mit vielfältigen Lernvoraussetzungen aus. Eine besonderer Fokus der Schule lag auch auf in der Förderung von Hochbegabten Kindern.
Besonders spannend war es, verschiedene Möglichkeiten des Einsatzes digitaler Medien im Unterricht kennenzulernen. Digitale Lernangebote, Tablets und unterstützende Technologien wurden selbstverständlich in den Schulalltag integriert und zeigten, wie digitale Werkzeuge Kinder beim Lernen und Arbeiten unterstützen können.
Der offene Austausch mit den Lehrkräften vor Ort war sehr bereichernd und bot viele neue Impulse für meine eigene pädagogische Arbeit. Durch die Briefe von Oskar, Lori und Tipu konnten auch die Schülerinnen und Schüler unserer Schule die Reise miterleben und Einblicke in den Schulalltag eines anderen europäischen Landes gewinnen.
Die Hospitation hat mir gezeigt, wie wertvoll internationale Begegnungen für die Weiterentwicklung von Schule und Unterricht sind. Ich nehme viele neue Ideen und Erfahrungen mit zurück, die ich in meine Arbeit als Sonderpädagogin einfließen lassen möchte.
